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Dr. Heinz Winkler

Dr. Heinz Winkler

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse münden in neue Therapieformen. Die Ursachen für die Therapieresistenz der chronischen Osteomyelitis wurden erst in den letzten Jahren aufgeklärt. Wir wissen heute, dass die verursachenden Bakterien sich in einer Art und Weise den speziellen Bedingungen anpassen, sodass herkömmliche Antibiotikagaben wirkungslos bleiben müssen.

Das Prinzip unserer Methode besteht darin, die Antibiotika in wesentlich höherer Konzentration direkt am Ort des Geschehens zu konzentrieren - ohne den restlichen Körper zu belasten. Gleichzeitig werden bereits bestehende Defekte des Knochens wieder rekonstruiert. Implantate können, wenn erforderlich, sofort kombiniert werden und somit die ursprüngliche Funktion rasch wiederherstellen.

Auch das beste Therapiekonzept kann versagen, wenn der Körper des Patienten nicht mitspielt. Osteitis-Patienten sind durch jahrelange Leidenswege oft massiv traumatisiert. Ein gesunder Geist ist zur Wiederherstellung eines gesunden Körpers ebenso erforderlich. Wir legen daher auch größten Wert darauf, dass die Umgebung, Ärzte und Pflegepersonal in unserem Hause positives Denken, Geborgenheit und Zuversicht vermitteln.

Dr. Heinz Winkler

Dr. Heinz Winkler

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse münden in neue Therapieformen. Die Ursachen für die Therapieresistenz der chronischen Osteomyelitis wurden erst in den letzten Jahren aufgeklärt. Wir wissen heute, dass die verursachenden Bakterien sich in einer Art und Weise den speziellen Bedingungen anpassen, sodass herkömmliche Antibiotikagaben wirkungslos bleiben müssen.

Das Prinzip unserer Methode besteht darin, die Antibiotika in wesentlich höherer Konzentration direkt am Ort des Geschehens zu konzentrieren - ohne den restlichen Körper zu belasten. Gleichzeitig werden bereits bestehende Defekte des Knochens wieder rekonstruiert. Implantate können, wenn erforderlich, sofort kombiniert werden und somit die ursprüngliche Funktion rasch wiederherstellen.

Auch das beste Therapiekonzept kann versagen, wenn der Körper des Patienten nicht mitspielt. Osteitis-Patienten sind durch jahrelange Leidenswege oft massiv traumatisiert. Ein gesunder Geist ist zur Wiederherstellung eines gesunden Körpers ebenso erforderlich. Wir legen daher auch größten Wert darauf, dass die Umgebung, Ärzte und Pflegepersonal in unserem Hause positives Denken, Geborgenheit und Zuversicht vermitteln.

Problem Biofilm

Bakterielle Infektionen des Knochens gelten generell als sehr schwer behandelbar und sind nur unter großem Aufwand heilbar. Grund für das häufige Versagen üblicher antimikrobieller Therapien ist die Bildung so genannter Biofilme auf Oberflächen von abgestorbenen Knochenanteilen oder Fremdimplantaten. Zahlreiche Bakterien sind in der Lage, solche Biofilme auszubilden. Kommen derartige Keime in Kontakt mit schlecht durchbluteten Knochen oder Fremdkörpern, so benötigen sie zumeist nur Stunden bis zur Umwandlung aus der freien (planktonischen) in die anhaftende (sessile) Form mit Ausbildung einer Art Schleimhülle. Innerhalb dieser Umhüllung verlangsamen sie ihr Wachstum und sind von den meisten Umgebungseinflüssen weitgehend abgeschottet, darunter auch der Wirkung von Abwehrzellen und Antibiotika.

Systemisch applizierte Antibiotika können zwar planktonische Keime in der Umgebung eliminieren und somit auch die klinischen Zeichen der Infektion beseitigen, die sessilen Formen innerhalb des Biofilms sind jedoch nur mit extrem hohen Dosen angreifbar, die mit systemischer Gabe nicht erreichbar sind. Es ist durchaus möglich, dass nach Beendigung der Antibiose, die im Biofilm geborgenen Keime jahrelang keine oder nur geringfügige Symptome ausbilden, jedoch aus unbekannten Gründen wieder aktiv werden.

In mehreren Untersuchungen konnte mittlerweile nachgewiesen werden, dass Film-Besiedelungen wesentlich häufiger sind, als bisher angenommen und Ursache für viele „aseptische“ Lockerungen von Implantaten, aber auch nicht klar zuordenbaren Beschwerden, sein können.